Ich kann dann auch gar nicht anders als mir auszumalen, wer in so einem Heim wohl hausen könnte oder wie es wäre, selbst so ein Domizil zur Verfügung zu haben. Und ich schwöre euch, ich sah mich schon mit einem guten Buch in diesem kleinen Pavillon sitzen und wohlgefällig ins Land blicken ;).
Aber auch andere interessante Herrenhäuser stachen eindrucksvoll ins Auge. Laut meinem Dad ist der Wein aus diesem Weingut weltberühmt.
Das Gebäude wird diesem Ruf jedenfalls gerecht, finde ich.
Nach den hübschen Schlösschen im Städchen, ging es an den steilen Aufstieg auf den Höhenweg in Richtung der Wolfsburg-Ruine. Die Wolfsburg ist eine der kleineren Burgen im Pfälzer Wald, besitzt aber eine unvergleichlich schöne Aussicht.
Auch der Aufstieg ist ein Erlebnis. Im Frühjahr, wenn die Bäume noch
kahl sind, bietet sich ein traumhafter Blick ins Tal. Auch wenn das für
mich eine kleine Herausforderung darstellt. Ich bin nämlich
praktischerweise auch mit ausgesprochener Höhenangst geschlagen. Aber
mit ein bisschen Konzentration aufs Fotografieren waren die weichen Knie
nur noch halb so tragisch.Das Wetter hat zum Glück auch ein bisschen mitgespielt und uns einen sonnigen und regenfreien Tag beschert.
Leider hatte ich nur meine Handykamera zur Hand - ein unverzeihliches Versäumnis. Dafür habe ich mich dann zu Hause bei Picasa etwas ausgetobt.
Nach etwa drei Kilometern trafen wir dann auf der Wolfsburg ein. Zeit für ein Gläschen Prosecco in der Ostersonne! :)
Und dabei den unglaublich schönen Ausblick zwischen den Bergen genießen. Hat ein bisschen was Magisches so über allen Dingen zu "schweben".
Das, was von der Burg noch übrig geblieben ist, erinnert eindrucksvoll an "damals" vor sehr, sehr langer Zeit.
Vor 20 Jahren hätte ich hier gerne Prinzessin gespielt.
Nach dem Abstieg lockt dann die wunderschöne Abendsonne in die Weinberge. Und kurz vorm Ende des wundervollen Tages dann doch nochmal ein imposantes Haus. Könnte so auch in der Toscana stehen. Man wartet förmlich auf die Bertolli-Italienerin aus der Werbung, die einen hektisch zum Pasta-Essen hereinwinkt.
Die Essenseinladung blieb jedoch leider aus und uns blieb nur ein sehnsüchtiger Blick durchs den blauen Eisenzaun. Vielleicht ein andermal.
Zuhause hab ich mir dann noch verträumt ein Märchenbild mit dem Märchenschlossmotiv gebastelt. Selbst Disney könnte sich nicht ne schönere Märchenkulisse ausdenken.
Ich freue mich schon riesig auf die nächste Gelegenheit, in der Pfalz auf Streifzug zu gehen. In meiner Heimat nennt man die Pfalz auch gern, "die Toskana Deutschlands". Ein bisschen Toskana-Feeling habe ich auf jeden Fall mitgenommen.
Bis zum nächsten Mal,
Eure Panikkatze












Ich bin überzeugt, dass du nicht nur vor 20ig Jahren gerne Prinzessin spielst ;)
AntwortenLöschenUnd das Riegelhaus des Weingutes ist wunder wunderschön! Da habt ihr echt eine schöne Ecke an einem schönen Tag besucht.